Herzlich willkommen bei der Leichtathletik Gemeinschaft Rülzheim

 

„Im Wettlauf gegen die eigene Uhr“, virtueller Bienwald-Marathon in Kandel.

(hei) Noch immer ist die Volkslaufszene coronabedingt stark eingeschränkt. Es sind im Herbst zwar noch einige „echte“ Wettkämpfe geplant, aber der überwiegende Teil der aktiven Läufer muss „virtuell“, also gegen die eigene Uhr, fighten. Auch der beliebte Bienwald-Marathon in Kandel, im Frühjahr bereits auf den Herbst verschoben, konnte am ersten Oktober-Wochenende ebenfalls nur als virtueller Wettkampf stattfinden. „Senior“ Werner Heiter stellte sich dem Kampf gegen die eigene Uhr auf dem Rheindamm. Seine recht gute Halbmarathonzeit von 1.49,06h verbesserte sein „Karlsruhe-Desaster“ eine Woche zuvor um über 17! Minuten, und reichte für einen Platz unter den ersten 30. Gesamteinläufern. Noch besser machte es Stefan Birner bei der Marathondistanz im Rülzheimer Wald, in hervorragenden 3.12,08h absolvierte er die 42,195 km und schaffte es damit in der Einlaufliste auf Platz 6! Glückwunsch!

Eine Anmerkung in eigener Sache: Da es z. Zt. ja keinen ordnungsgemäßen Ergebnisdienst bei Volksläufen gibt, wäre es sehr hilfreich, die persönlichen Wettkämpfe (gerne auch die virtuellen) an den Vereinsvorstand bzw. an  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mitzuteilen, damit eine Berichterstattung erfolgen kann. Vielen Dank!.

 
Deutsch-japanisches Mix-Duo beim „GemeinsamRun“ in Karlsruhe.

(hei) Fast alle Laufveranstaltungen fallen in diesem Jahr der Corona-Epidemie zum Opfer, so auch der immer gut frequentierte Fiducia/GAD Baden Marathon in Karlsruhe. Die findigen Veranstalter hatten sich aber zum gleichen Termin eine besondere „Ersatzveranstaltung“ ausgedacht, nämlich den „GemeinsamRun“, einen Halbmarathon für Lauf-Duos unter besonderen Corona-Bedingungen. Teilnehmen durften insgesamt nur 500 Laufpaare, die Hälfte davon in zwei 250er Blöcken, getrennt durch 1 Stunde Pause. Gestartet wurde, streng nach Uhr, im 30-sek-Abstand, und die zwingende Vorgabe war, als Paar gemeinsam zu starten und (nach Möglichkeit) auch gemeinsam anzukommen. Mundschutz außerhalb der Laufstrecke war Pflicht und auch für den Streckenverlauf gab es ein „Corona-Knigge“ mit verpflichtenden Hygiene-Regeln. Ein Großteil der Startgebühren floss., wie bei solchen Veranstaltungen üblich, einem karitativen Zweck zu. Unser „LG-Senior“ Werner Heiter hatte nach ziemlich langer „Abstinenz“ mal wieder Lust, an einem „richtigen Wettkampf“ teilzunehmen und sich für dieses Vorhaben Misaki Yoshinaga ausgesucht, eine ziemlich gute Läuferin japanischen Ursprungs, wohnhaft in Landau, ziemlich bekannt in der pfälzischen Laufscene und auf dem gleichen Niveau agierend, wie er selbst. Sie hatte ihm auch gleich freudig zugesagt und so standen die Beiden unter dem Teamnamen: „Deutsch-japanisches Mix-Duo“ und der Startnummer 270 (Late Train) nun am Start des Halbmarathons an der Günter-Klotz-Anlage in der Nähe der Europahalle. Genau um 11.44 Uhr ging´s los und auf schönen Rad- und Waldwegen entlang der Alb legten Misaki und Werner ein flottes Tempo vor. Das ging bis zum Km 9 gut, dann hatte unser eigentlich erfahrener „Dauerläufer“ Werner einen gewaltigen „Einbruch“, der mit zunehmender Intensität bis zum Zielstrich anhielt. Vor einer Woche noch hatten die Zwei die HM-Distanz ohne Probleme auf dem Rheindamm gemeistert, aber fast alle Läufer wissen, es gibt da halt Tage …. Nur seiner umsichtigen und stets aufmunternden Laufpartnerin Misaki war es zu verdanken, dass am Ende doch noch eine einigermaßen „gescheite“ Zeit heraussprang. In 2.06,39h überquerte das deutsch-japanische Mix-Duo Misaki und Werner gemeinsam die Ziellinie im Karl Kauffmann-Stadion und ließen sich anschließend das kalte (alkoholfreie) Radler auf dem ziemlich heißen Rasen schmecken. Trotz des Handikaps, Glückwunsch an unsere zwei erfolgreichen HM-Läufer.

 
Sevetlana Da Silva Vizemeisterin im Sprint

Coronabedingt wurden die Pfalzmeisterschaften dieses Jahr in 4 Teile aufgeteilt. Am Samstag, den 5. September fanden die Sprintmeisterschaften in Ludwigshafen statt. Unser Nachwuchstalent Sevetlana Da Silva ging hier in der W13 über die 75m an den Start. Mit einem souveränen Vorlaufsieg sicherte sie sich in 10,30 sek die Finalteilnahme. Dort konnte die 13-jährige Athletin sich noch einmal auf 10,15 sek steigern und holte so den Vizetitel nach Rülzheim. Ihre Trainingskollegin Sophie Wenk startete ebenfalls über die 75m. Sophie qualifizierte sich gleich bei Ihren ersten Pfalzmeisterschaften in 11,40 sek für den Finallauf der W12. Im Finale erreichte sie dann in 11,56 sek den 8. Platz. Annika Müller startete auf den für sie ungewöhnlich kurzen 300m. In 46,18 sek lief Annika nur knapp am Treppchen vorbei und belegte Platz 4 der W15. Ceunyvania Da Silva kam im Vorlauf über 100m der WU18 in 14,40 sek ins Ziel.